Gerichtliches Mahnverfahren


Sollte unser Team einmal keine andere Möglichkeit sehen, besprechen wir mit Ihnen den gerichtlichen Weg. Wir wägen gemeinsam den Nutzen ab und erläutern Ihnen ausführlich das kommende Prozedere. 


Sollte die außergerichtliche Einigung scheitern und die Rahmenbedingungen stimmen, empfehlen wir Ihnen den gerichtlichen Weg. Unser Mitarbeiter informiert Sie eingehend über Chancen und Nutzen. Sie allein entscheiden dann ob Sie diesen Weg gehen wollen. Entscheiden Sie sich dafür, übergeben Sie uns die Vollmacht für das Mahnbescheidsverfahren. Hierbei ist ein Gerichtskostenvorschuss zu leisten. 

Nun wird das Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet. Dazu beauftragen wir den zuständigen Gerichtsvollzieher mit der Pfändung der Sachwerte. Hierbei werden alle möglichen und sinnvollen Handlungsweisen in Anspruch genommen (z.B. Taschen- oder Kassenpfändung).

Sollte der Schuldner versuchen sich den Zwangsvollstreckungsmaßnahmen zu entziehen, beantragen wir einen gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss zur zwangsweisen Öffnung der Wohn- bzw. Geschäftsräume.

Wenn alle anderen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen scheitern, stellen wir den Antrag zur Abnahme der Vermögensauskunft (vorher Eidesstattliche Versicherung). Hierbei muss der Schuldner alle Einkommens- und Vermögensverhältnisse offen legen.

Jegliche, in der vorgerichtlichen Arbeit gewonnenen Erkenntnisse über Ihren Schuldner, werden in die gerichtlichen Weiterbearbeitung eingebunden. Dies bietet vor allem in der Zwangsvollstreckung optimale Bedingungen. Je nach Situation und unter Absprache mit Ihnen entscheiden wir über geeignete Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.